Was ist die Fichtlmeier-Methode?

Methode nach Fichtlmeier

Freude & Vertrauen mit Fichtlmeier

Die Arbeitsweise nach Fichtlmeier bietet die beste Erziehungsmethode. Sie ist für alle Hunde geeignet, egal ob der Hund aus dem Tierschutz, dem Tierheim oder vom Züchter kommt. Sie basiert auf Vertrauen, Respekt und Verständnis zwischen Hund und Mensch. Diese Methode ist ein allumfassendes Ausbildungskonzept und begleitet deinen Hund von Welpenbeinen an bis ins Seniorenalter.

Was ist nun so anders? Kommunikation steht bei Fichtlmeier an erster Stelle, erst dann kommt die Konditionierung.  Das bedeutet, dass der Hund erst Verstehen soll, was von ihm gewünscht wird. Erst dann wird die Handlung abgefragt und verstärkt (konditioniert).

Der Hund steht bei Fichtlmeier immer im Mittelpunkt. Wie verhält sich der Hund in der Gruppe, wie interagiert er mit Gruppenmitgliedern, wie organisiert er sich?

Die Kommunikation zwischen Hund & Mensch beschränkt sich vorrangig auf Körpergesten und binäre (ja/nein) Kommunikation. Zusätzlich wird  zwischen roten (unerwünscht) und grünen (erwünscht) Bereichen unterschieden. Darüber gelingt eine klare und eindeutige  “Sprache”  zwischen Mensch und Hund. (Zum Nachlesen: www.fichtlmeier.de)

Plagen dich solche Sorgen/Fragestellungen?

  • Mein Welpe beißt in die Leine!
  • Wie gewöhne ich meinen Welpen das zwicken in die Hände ab?
  • Wie erziehe ich einen Welpen?
  • Mein Hund springt mich an!
  • Wie lässt sich vermeiden, dass der Hund ständig an der Leine zieht?
  • Kann mein Hund zu Hause allein bleiben?
  • Wie funktioniert der Rückruf?
  • Wie laste ich meinen Hund aus?
  • Wie funktioniert die Fährtensuche und Dummyarbeit?
  • Mein Hund findet keine Ruhe!
  • Mein Hund ist so hippelig!
  • Wie lässt sich die Folgsamkeit des Hundes verbessern?
  • Wann kann ich meinen Hund freilaufen lassen?
  • Mein Hund läuft bellend zur Haustür, wenn es klingelt, was kann ich tun?
    usw.

Mit dem Erziehungskonzept nach Anton Fichtlmeier bist du deine Sorgen schon bald los. Auf geht’s!
Im weiteren erkläre ich kurz gefasst die Grundfassade der Erziehungs- und Trainingsmethode.

Die vier Hauptthemen der Hundeführung nach Anton Fichtlmeier:

Vier Punkte bestimmen grob gesagt die Ausbildungsmethode und ziehen sich wie ein roter Faden durch alle Lernbereiche:

1. der Hund selbst
2. der Mensch, der führt
3. Leine ist Nebensache
4. Leine ist Kommunikationsmittel

Thema 1: Der Hund selbst

Wenn wir uns mit Hunden befassen und mit ihnen in einer Gemeinschaft zusammenleben wollen, kommen wir nicht umhin, uns mit ihrem hündisches Wesen auseinander zu setzen. So stellen sich viele Fragen, beispielsweise:

Wie organisieren Hunde ihren Alltag?
Welcher Signale und Symbolik bedienen sie sich dabei?
Wie teilen sich Hunde untereinander mit?
Was bedeuten die hündischen Signale?
Können wir als Halter die artübergreifende Signale und Symbole nutzen?

Diese spannenden Fragestellungen beantwortet Anton Fichtlmeier auf einfache und verständlicher Weise in seinen Büchern und nimmt den Halter mit auf die Reise in die hündische Lebenswelt.

Thema 2: Der Mensch, der führt

Hundeführung heißt Verantwortung übernehmen, denn Hunde sind nicht vernünftig :). Sie reagieren auf reizvolle Ablenkungen. Mal kommt ein Radfahrer plötzlich um die Ecke oder der Erzfeind persönlich, ein auffliegender Vogel oder eine Wildfährte erlangen ihr hündisches Interesse. Damit der Mensch angemessen auf Situationen reagieren kann, ist es essentiell, dass der Mensch lernt seinen Hund zu verstehen und zu führen.

Das 5-Freiraumzonen-Konzept stärkt die Hund-Mensch-Beziehung. Unkontrollierte bzw. hilflosen Situationen gehören der Vergangenheit an.

Thema 3: Die Leine ist Nebensache

Die Fähigkeit als Hund an der Leine zu gehen, wird dem Hund nicht von Mutter Natur geschenkt. Er muss es erst lernen, gemäß unseren Vorstellungen an dieser sich zu bewegen. Über die Freiraumzone 1 lernt der Hund sich an seinem Menschen zu orientieren, weil dieser so spannende Sachen macht. Hund und Mensch sind ein Team. Die Leine ist dann nicht mehr nötig und wird zur Nebensache.

Thema 4: Die Leine als Kommunikationsmittel

Die Leine spielt bei dieser Erziehungsmethode eine wichtige Rolle und hat mehrere Aufgaben. Sie schränkt zunächst den Freiraum des Hundes ein. Das ist nachvollziehbar. Zusätzlich, und das ist das Spannende, wirkt die Leine als passiver * oder aktiver **Signalgeber bzw. Signalverstärker. Leinensignale stehen für immer gleich lautende Informationen an den Hund. Entweder ist da Zug auf der Leine oder eben keiner. Dieser Zug kann sehr sensibel dosiert und als Information an den Hund gegeben werden. Mit der Leine kann man nicht nicht kommunizieren. Das geht einfach nicht. Entspannung oder Anspannung.

Damit die Leine als Kommunikationsweg genutzt werden kann, ist ein Zug-Stopp-Halsband ***und eine Führleine unverzichtbar. Die Leine angeklickt am Halsband ermöglicht eine direkte und klare Signalübertragung an den Hund. Benutzt man ein Geschirr sind die Signale schwammig und nicht direkt. Daher verzichten wir bei der Grunderziehung bewusst auf ein Geschirr.

* (Bleib3, Ruheübung usw.)
** (Stopp aus der Bewegung, Sitz aus der Bewegung, Sitzübung zur Förderung der sogenannten Impulsekontrolle)
*** (Siehe auch den Beitrag: Die hundefreundlichste An-und Ableinmethode)

Wenn du Fragen hast, schreib mir.

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