Merlin darf starten
Merlin darf starten um einen Wasserdummy zu apportieren / Foto: Frau Knautsch

Herzlich willkommen auf meinem Hunde-Blog. Mein Name ist Doreen Häntzschel und ich möchte dir hier einige nützliche Informationen zum Thema Hundeerziehung geben. Wie ich zum “Hund” gekommen bin, könnt ihr hier in diesem Beitrag lesen, auch warum ich den langen Weg zur Hundetrainerausbildung antrat. Am Ende findet ihr mein Kontaktformular für meinen Newsletter. Tragt euch einfach ein und ich sende euch weitere Tipps. Oder schreibt mir, wenn ihr Fragen habt.

Wer ist Merlin?

Wir suchten eine aktive und intelligente Hunderasse, die sich als Reit- & Fahrradbegleithund gut eignete. Es durfte kein passionierter Jäger sein und sollte zudem möglichst alt werden können, also eine gesunde Genetik mitbringen. So kamen wir auf den Aussie. Der Aussie ist kein passionierter Jagdhund, hat eine angenehme Größe und einen lieben Charakter. Zudem sieht diese Hunderasse einfach umwerfend aus. Nun suchten wir nach einem Züchter.

Ein Züchter aus der Region!

Es sollte unbedingt ein Hund von einem anerkannten Züchter aus der Region am Besten aus der näheren Umgebung werden. Die Suche ergab schnell einen Volltreffer. Nach Kontaktaufnahme mit dem Züchterpaar stand fest, wir bekommen in drei Monaten einen kleinen Hund, denn es wurde ein Wurf erwartet. Die Aufregung und Vorfreude waren immens. Als es dann so weit war und wir zum ersten Mal die Kleinen ansehen durften, gab es 11 Welpen zu bestaunen, 10 Männchen und 1 Weibchen. Uns gefiel von Anfang der kleine Merlin.

Bei einem unseren zahlreichen Besuchen, legte mir eines Tages jemand ein Hundebuch „Grunderziehung für Welpen“ von Anton Fichtlmeier in den Schoss verbunden mit einer Empfehlung, es mal gegebenenfalls durchzulesen. Ich verschlang das Buch und es sollte meinem Leben später eine interessante Wendung geben, welche erzähle ich weiter unten. Das Buch einschließlich des zugehörigen Videos und ein paar Habseligkeiten, wie Leine, Halsband, Dummies waren schnell auf der Fichtlmeierwebeseite bestellt. Wir waren nun gut gerüstet und freuten uns auf unseren Welpen.

Im Oktober 2017 war es dann endlich so weit. Während der Autofahrt nach Hause, hielten wir uns getreu an die freundlichen Empfehlungen der Züchterin und hatten das „Muttituch“ bei unserem Kleinen, sowie beruhigende klassische Musik im CD-Player laufen. Merlin war schon damals ein tapferer kleiner kecker Kerl, zielorientiert versuchte er es ein paarmal vom Fußbereich auf den Schoss meiner Tochter zu klettern, aber als alles missglückte, schlummerte er zur Kugel gerollt, völlig erschöpft von den Erlebnissen des Tages ein und wachte erst auf, als wir in unsere Hofeinfahrt fuhren. Und somit begann seine Erziehung nach der „Fichtlmeier Methode“.

Merlin’s Erziehung

Merlin ist nach der Fichtlmeier Methode erzogen worden. Das „Grunderziehung für Welpen“ Buch als auch das zugehörige Video, unterstützten mich bei meinen ersten Schritten als Welpen Erzieherin. Die Medien, waren ansprechend und kurzweilig aufgebaut, das Buch als auch das Video voller guter umsetzbarer praktischer Anleitungen und Tipps.

Was klappte alles richtig prima? Schon nach kurzer Zeit war Merlin stubenrein. Wie wir das so schnell hinbekommen haben, lies dazu mal in meinen Blog “Wie wurde unser Welpe stubenrein?”. Damit war das Durchschlafen gesichert.

Der Rückruf mittels “Honolulu” funktionierte verlässlich. Auch schon mal  für ein paar Minuten auf Frauchen warten (Bleib 3) war drin, freiwilliges Abwarten in einer großen Transportbox, Dinge tauschen und später auch apportieren, all diese Fähigkeiten beherrschte unser Kleiner schon nach kurzer Zeit immer besser und wurden zur Normalität. Das erleichterte uns natürlich den Alltag. Ich konnte mich gar nicht einkriegen vor Begeisterung, weil alles so gut umsetzbar war. Trotzdem wollte ich zu einer Welpenstunde einer Hundeschule gehen, um Merlin den Kontakt zu Gleichaltrigen und zu anderen Rassen zu bieten. Wir hatten dann auch eine freundliche Hundeschule gefunden. Nach dem Welpenkurs verabschiedeten wir uns anschließend wieder.

Was konnte Merlin zu dem Zeitpunkt noch? Zum Beispiel die Ruheübung nach Anton Fichtlmeier. Die ist sehr wichtig, gerade für so einen aktiven Racker. Herr Fichtlmeier bediente sich an dieser Stelle einer  einfachen aber sehr wirkungsvollen Übung, die schnell von Haltern und noch schneller von Hunden verstanden und umgesetzt werden konnte. Diese Ruheübung ist so praktisch! Ich empfehle sie jedem Hundehalter!  Wir als Familie haben sie unserem Merlin von klein auf an beigebracht. Dadurch war Merlin in der Lage vom Tobe- in den Ruhemodus umzuschalten, von jetzt auf gleich! Schreibe mir und ich erkläre sie dir!

Die An-und Ableinmethode nach Fichtlmeier übten wir auch von Beginn an. Lies dazu mehr in meinem Blog “An-und Ableinmethode”. Es war und ist unser Startritual zum Spaziergang. Kein Grabschen nach Merlin, um ihn dann in ein Geschirr zu klemmen oder an einer Leine zu befestigen. Das Ergebnis? Vertrauen von Anfang an. Dass zahlte sich aus. Deswegen kennen wir auch nur einen sicherer Rückruf mit fliegenden Ohren.

Herausforderungen gab es an anderen Stellen, ein kleiner Rüde eben. Leider machten wir uns später ein paar Erziehungserfolge wieder selbst kaputt. Dazu lies in meinem Blog “Mein Hund zieht an der Leine”.

Nach dem Welpenkurs probierte ich noch eine andere Hundeschule. Dort wurde zunächst der eigene Hund herangeholt, und mein vier Monate alter Junghund wurde auf seine Wesen getestet, ob er irgendwie auffällig reagieren würde. Mein Merlin war lieb und brav und nur am Rumtollen mit dem älteren Hund interessiert. Der war natürlich mega gelangweilt. Leider stimmte das Gesamtpaket nicht, somit entschlossen wir uns gegen die Teilnahme an der Hundeschule.

Mein Hund war nun 4 Monate alt, die Pubertät stand vor der Tür und eine Entscheidung musste her. Denn leider fand ich keine Hundeschule, die auch nur ansatzweise nach Fichtlmeier arbeitete. Also entschied ich mich, es weiterhin selbst in die Hand zu nehmen als Autodidaktin via Selbststudium und erzog meinen Hund in eigener Regie mittels der Bücher/Medien von Anton Fichtlmeier („Der Hund an der Leine“, „Suchen und Apportieren“). Später vertiefte ich über Wochenendkursen bei Anton Fichtlmeier und Martin Rösler erfolgreich meine Fähigkeiten und Fertigkeiten.

Siehe auch Fichtlmeier Methode 

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